Kaffee

Der Hauptbestandteil von Kaffee ist Wasser, daher ist es wichtig, für die Kaffeezubereitung auf die Wasserqualität zu achten. Es sollte sich mindestens um Trinkwasser handeln, häufig benutzt man Leitungswasser um seinen täglichen Kaffee zuzubereiten.

Was ist das beste Wasser für den Kaffee?

In vielen Fällen benutzt man einfach das Leitungswasser, das aus dem Hahn kommt, um seinen Kaffee zu machen. Doch auf was sollte man dabei achten? Ein Wert ist für die Kaffeezubereitung am Wichtigsten, die Wasserhärte. Die Wasserhärte gibt Auskunft darüber, wie viel „Kalk“ im Wasser ist. Das ist bei Kaffee wichtig, da die Wasserhärte den Geschmack des Kaffees unmittelbar beeinflusst. Eine zu hohe Wasserhärte sorgt dafür, dass die Aromen der Kaffeebohnen nicht voll zur Geltung kommen. Eine zu niedrige Wasserhärte kann dafür sorgen, dass der Kaffee bitter schmeckt. Unter Kaffeeexperten gilt eine Wasserhärte von 8° deutscher Härte als optimal.

Wie erreiche ich die optimale Wasserhärte für meinen Kaffee?

Es gibt unterschiedliche Voraussetzungen. Hat man ein Leitungswasser mit einer sehr hohen Wasserhärte, kann man darüber nachdenken, über die Wasserenthärtung die Wasserqualität zu verbessern. Dabei wird eine Maschine in das zentrale Leitungsnetz eingebaut, welche das Wasser auf die gewünschte Wasserhärte bringt. Zusätzliche Vorteile sind weniger Kalkablagerungen im gesamten Haushalt, speziell im Badezimmer. Zudem benötigt man weniger Waschmittel, Putzmittel und Kalkschutzmittel.

Liegt die Wasserhärte eh schon zu niedrig, kann man über Mineralisierungskartuschen das Wasser „aufhärten“. Das könnte jedoch schwierig werden, da sich die Wasserhärte damit nicht direkt einstellen lässt.

Eine weitere Option ist es, stilles Wasser im Laden zu kaufen, welches bereits eine Wasserhärte von 8° dH hat.