Babynahrung

Bei der Zubereitung von Babynahrung benötigt man häufig Wasser, zum Beispiel um einen Brei anzurühren. Speziell im Säuglingsalter ist es wichtig, den jungen Menschen mit optimaler Nahrung zu versorgen.

Wasser für Babynahrung – Was ist zu beachten?

Grundsätzlich gilt auch hier: in der Regel kann man ohne Bedenken das Leitungswasser verwenden, da es sich hierbei deutschlandweit meist um bestes Trinkwasser handelt. Das Leitungswasser wird meist von den Stadtwerken geliefert. Die Auflagen und Kontrollen in den Wasserwerken sind äußerst streng, wodurch es sich bei Leitungswasser häufig um das am besten kontrollierte Trinkwasser handelt.

Nicht immer ist das Leitungswasser optimal für Babynahrung geeignet. Eine Vorsichtsmaßnahme kann sein, das Wasser abzukochen, bevor man es an sein Baby füttert. Dadurch werden mögliche Keime und Bakterien größtenteils abgetötet.

Falls das Leitungswasser mit diversen Schwermetallen oder Arzneimittelrückständen belastet ist, kann es mit Hilfe einer Umkehrosmoseanlage gereinigt werden. Dabei werden etwa 99% der Stoffe aus dem Wasser gefiltert.

Weitere Infos zum Thema Babynahrung gibt es auf Wikipedia.

Nitrat im Trinkwasser

Seit einiger Zeit macht sich das Thema Nitrat im Trinkwasser immer mehr bemerkbar. Speziell in Gebieten mit Landwirtschaft wächst die Nitratbelastung im Trinkwasser und Leitungswasser immer weiter an. Speziell für Babys kann eine hohe Nitratbelastung im Trinkwasser zu Problemen führen, da sich das Nitrat aus dem Wasser in gefährliches Nitrit umwandelt. Nitrit kann Krebs verursachen und führt zu „innerem Ersticken“ des Säuglings.

Ist der Grenzwert von Nitrat in Ihrem Wasser überschritten, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie entscheiden Sich für eine Osmoseanlage, wie bereits oben beschrieben oder Sie filtern das Nitrat mit einem speziellen Nitratfilter aus dem Wasser. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Lesen Sie dazu bitte die entsprechenden Artikel. Hier finden Sie Infos zur Umkehrosmose. Hier finden Sie Infos zu Nitratfiltern.

Eine 100%ige Sicherheit gibt es bei Trinkwasser nie, da man nie weiß, ob sich die Wasserqualität zum Beispiel auf dem Weg von den Wasserwerken zum Haus in den öffentlichen Rohrleitungen verschlechtert. Jedoch kann man in Deutschland flächendeckend von sehr gutem Trink- und Leitungswasser sprechen.